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Wegebericht 2010

Nach unserer Ernennung als Wegewart bei den Neuwahlen im Frühjahr 2010, standen wir, Ludwig Reiser (Wachter) und Florian Klumpp, vor einer Menge neuer Aufgaben.
Doch anfangs wussten wir noch nicht so recht wie und wo wir anpacken sollten.
Als Partenkirchner lag es aber auf der Hand: Der Wank! An ihm machten wir uns als erstes zu schaffen und besichtigten den Weg über die Frauenmahd. Wir bekamen somit das erste Mal einen Einblick, was auf einen Wegewart so zukommen kann. Wir wussten aber auch schon einiges, denn die beiden alten Hasen Erich Müller und Paul Krätz hatten uns schon vor der Wahl ausführlich von den Aufgaben erzählt. Auch konnten wir uns bei Paul immer gute Tipps holen, wenn wir nicht mehr recht weiter wussten. Nach diesem Reinschnuppern am Wank ging es dann richtig los und wir widmeten uns dem gesamten übrigen Gebiet der Sektion.

Wetterstein:
An der Forststraße zum Schachen wurden zwei Schilder wieder eingegraben. Eins davon war komplett umgelegt. Am Kälbersteig haben wir die Wasserrinnen aufgemacht. Ein Windwurfbaum wurde auf dem Weg vom Bernadein zur Bockhütte entfernt. Vom Schachen runter zur Bockhütte ist bei den Steinstufen unterhalb der Wasserreserve ein Eisenrost eingebaut worden. An dieser Stelle ereigneten sich drei schwere Bergunfälle. Mit dem Eisenrost ist die Stelle nun gut entschärft.
Der Ostgrat zur Alpspitze wurde mit neuer Farbe markiert.

Ammergauer Alpen:
Auf dem Steig zum Königstand haben wir die Wasserrinnen aufgemacht, einen Windwurfbaum entfernt und einen kleinen Felssturz beseitigt. Auch wurden kurz unterhalb der Kanzel der Weg befestigt und ein paar Treppenstufen erneuert. Der Steig Richtung Kramer wurde ab der Kramerhütte bis zum Mittergern ausgeschnitten und markiert. Über Ellerbogen-Gelbsgwänd-Stepberg wurde der Steig ausgeräumt und neue Wasserrinnen eingebaut. Der Wirt der Stepbergalm bekam von uns Wegtafeln, die er dann selbst anbrachte. An der Schellschlicht, über Schell-Alm und runter über den Sunkensattel, wurde der Steig ausgeschnitten und von umsturzgefährdeten Bäumen befreit.

Estergebirge:
Später im Jahr kamen wir dann nochmal auf den Wank zurück und richteten den Weg über die Frauenmahd. Einige Stellen wurden mit Baumstangen befestigt und ein paar neue Wasserrinnen eingebaut. Zu dieser Wegebauaktion rückte Ludwig Reiser früh morgens zu Fuß und mit einem Schubkarren voller Werkzeug aus. Er ging von der Sonnenbergstraße bis zur Wankbahn und fuhr dann samt Schubkarren hoch auf den Wank, wo ihn der Jürgen schon erwartete. Mit Sack und Pack fuhr Jürgen ihn dann Richtung Frauenmahd und er konnte endlich seine Arbeit beginnen. Es war außerordentlich warm an diesem Tag und Ludwig war unwahrscheinlich froh, als später Florian auch noch dazu kam und einiges zu Trinken dabei hatte. Gemeinsam fiel es dann leichter die Arbeiten runter bis zur Esterbergalm fertig zu stellen.

So ging ein schönes erstes Jahr als Wegewart zu Ende und wir freuen uns schon auf die Herausforderungen im nächsten Jahr.


Eure Wegereferenten

Paul Krätz, Ludwig Reiser und Florian Klumpp

Wegebericht 2009

Wettersteingebirge:
Am Bernadeinweg waren mehrere Windwurfbäume auszuschneiden. An der Dreitorspitze, am H. v. Barthweg, hatte sich ein größerer Stein in der Seilversicherung verfangen, dieser wurde entfernt. Windwurfbäume waren auch am Kälbersteig auszuschneiden.

Ammergauer Alpen:
Unterm Hirschbichl, am Steig vom Enning zum Stepberg war auf ca. 80 m der Hang abgerutscht. Diese Wegstelle wurde stellenweise durchgepickelt und besser begehbar gemacht. Auch der Graben, der vom Hirschbichlgrat herabzieht, wurde ausgeräumt und das Sicherungsseil nachgespannt.
Am Steig von Elmau hinauf zum Frieder wurden die Gräben durchgepickelt und besser begehbar gemacht. Im Roßkar, auf der Kramernordseite, wurde der Steig stellenweise ausgepickelt. Zweimal waren Unwetterschäden am Gelben Gwänd, am Stepbergweg, zu beheben. Von der Ammerwaldstraße zur Neualp, am Steig zu den Geierköpfen wurden die Gräben ausgeräumt. An der Schellschlicht, am Weg Nr. 252, wurde vom Sunkensattel bis zum Gipfel der Weg markiert und zum Teil Wegetafeln angebracht.

Neu angebrachte Wegetafeln
Grainau - Höllentalklamm - Hammersbach - Griesen - Schellschlicht 252

Unsere Sektion hat ihr in Österreich gelegenes Arbeitsgebiet abgegeben. Einmal an die Sektion Ehrwald das Gebiet von Griesen, die Neidernach entlang zum Plansee, Heiterwangersee, Bichlbach, Lähn, Lermoos, Ehrwald, der Loisach entlang nach Griesen. Zum anderen an die Sektion Lechrain-Schongau das Gebiet um die Geierköpfe. Vom Plansee ausgehend die Ammerwaldstraße bis zur Landsesgrenze, dann vom Neualpgries den Neualpbach hinauf zur Kreuzspitze und das Schellental hinaus zur Neidernach und weiter zum Plansee.

E r i c h M ü l l e r , Wegereferent